Datenverfügbarkeit aus einem Guss

Storagekonsolidierung, Datenreplikation und Datensicherung sind bewährte Methoden, um die Datenverfügbarkeit zu steigern. Bacher Systems stellt ein Referenzmodell vor, das die Vorteile dieser Lösungen vereint und die ständige Verfügbarkeit von Daten garantiert.

Storagelösungen auf Basis des Bacher Systems Referenzmodells bewirken höchste Datenverfügbarkeit - auch im Desaster-Fall.
Storagelösungen auf Basis des Bacher Systems Referenzmodells bewirken höchste Datenverfügbarkeit - auch im Desaster-Fall.

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Daten für viele moderne Unternehmen das wertvollste Gut sind. Wer heute im Geschäft bleiben möchte, muss seine Daten stets und uneingeschränkt verfügbar halten. Denn ohne Daten versagen wichtige IT-Dienste, Applikationen stehen still und in Folge kommt der Geschäftsbetrieb zum Erliegen. Die Datenverfügbarkeit sicherzustellen ist also eine zentrale Unternehmensaufgabe, die für viele Organisationen eine geschäftskritische Dimension hat. In der Praxis werden daher unterschiedliche Konzepte eingesetzt, um die Verfügbarkeit von Daten zu garantieren: Die Zentralisierung (Konsolidierung) der Unternehmensdaten in einem einzigen Storagepool, die Replikation von Daten auf ein zweites Storagesystem und die Sicherung (Archivierung) von Daten in ihren unterschiedlichen Versionsständen.

Aus ihren Projekterfahrungen haben die Experten von Bacher Systems ein Referenzmodell erarbeitet, das diese drei Methoden integriert und als Basis für kundenspezifische Implementierungen dient. Die Grundzüge des Referenzmodells sind in der Abbildung dargestellt - das zentrale Storage wird auf ein zweites, ausgelagertes Storage repliziert, die Datensicherungen werden ohne Belastung oder Downtimes des primären Storagepools erstellt. Implementierungen, die diesem Modell folgen, garantieren höchste Datenverfügbarkeit und ermöglichen selbst im Desaster-Fall die rasche Wiederaufnahme des Betriebs. Darüber hinaus führt der Einsatz dieses Modells zu vielen weiteren höchst positiven Effekten:

  • Reduktion der Storagekosten: Der Einsatz eines zentralen Storagesystems für das gesamte Unternehmen ermöglicht eine Speichernutzung von ca. 75%, während verteilte Storagekapazitäten in der Praxis nur zu 20 bis 40% ausgenützt werden können.
  • Flexible Zuteilung von Storage-ressourcen: Aus einem zentralen Storagepool lassen sich sehr einfach die aktuell benötigten Ressourcen für einzelne Server bzw. Applikationen bereitstellen.
  • Gesteigerte Performance: Zentrale Storagelösungen sind für hohen I/O Durchsatz optimiert. Sie verfügen über integrierte Cache-Speicher, intelligente Controller und verteilen die Zugriffe auf viele Festplatten.
  • Risikofreie Testläufe: Durch die einfache Möglichkeit, mit Snapshots bestimmte Datenzustände zu duplizieren und abzukoppeln, lassen sich völlig risikofreie Tests neuer Applikationen oder Prozesse durchführen.
  • Hohe Ausfallsicherheit: Zentrale Storagesysteme sind bereits in sich redundant ausgeführt und sichern die Daten auch bei Doppeldiskfehlern effizient ab. Durch die Replikation der Daten auf ein zweites Storagesystem außer Haus wird die Ausfallsicherheit noch weiter gesteigert.
  • Nahtloses Aufsetzen im Desaster-Fall: Selbst wenn das zentrale Storagesystem durch z.B. einen Brand zerstört wird, steht durch die laufende Replikation eine konsistente Kopie der Daten an einem zweiten Standort zur Verfügung. Ohne einen Restore durchführen zu müssen, kann sofort weitergearbeitet werden.
  • Entlastung von Backup-Prozessen: Da die Datensicherung von dem zweiten (replizierten) Storagesystem aus erfolgt, wird das primäre Storagesystem durch die Backup-Aufgaben nicht belastet.
  • Vereinfachung der Backup-Lösung: Bei der Datensicherung vom sekundären Storagesystem aus ist es nicht notwendig, das Backup-Window zu minimieren. Damit kann die Backup-Lösung einfacher und kostengünstiger ausfallen.
  • Erfüllung von Compliance-Anforder-ungen: Durch Themen wie Basel-II, SOX, ITIL, usw. ist es immer wichtiger, einen verlässlichen und klar dokumentierten Prozess zu haben, wie Daten vor Verlust oder Inkonsistenzen geschützt werden. Das hier beschriebene Referenzmodell ist ein idealer Ansatz, um Verlässlichkeit nachweisen zu können.
  • Investitionsschutz: In vielen Fällen lassen sich vorhandene Storagekomponenten in die Lösung einbinden. Damit bleiben bereits getätigte Investitionen erhalten. Da das hier beschriebene Referenzmodell bewährte Standards nützt, können Produkte der verschiedensten Hersteller zu einer "Best-of-Breed" Lösung kombiniert werden.

Wenn Sie mehr über Storagelösungen erfahren möchten, die auf Basis des hier beschriebenen Referenzmodells arbeiten, wenden Sie sich einfach an die Consultants von Bacher Systems unter beratung-infrastruktur@bacher.at.